Unsere Chronik

Anfang der 90er Jahre setzte sich der damalige Kulturreferent der Gemeinde, Alfred Haas, für die Gründung einer ortsansässigen Blaskapelle ein. Mit dem damaligen Bürgermeister Innozenz Drexler konnten sie nach einiger Überzeugungsarbeit Alfons Gail für dieses Projekt gewinnen, der aus der Familienkapelle „Gail Buam“ aus Heretshausen im Landkreis Aichach-Friedberg stammte. Dieser stellte auch den Kontakt zu Bettina Brunner her, der ersten musikalischen Leitung des Vereins, die zu dieser Zeit noch am Konservatorium in München studierte. Am 12. Januar 1993 war es soweit: In der Sportgaststätte fand die Gründungs- und Mitgliederversammlung statt. Die 20 Gründungsmitglieder besprachen und beschlossen die Satzung und wählten in Folge die 1.Vorstandsschaft. Den Fokus der Vereinsarbeit setzte man dabei in die Jugendarbeit, weshalb man sich auch als „Jugendblaskapelle Mammendorf“ gründete.

 

Zunächst diente der Handarbeitsraum der Hauptschule als Probenraum, ab September 1996  wurde dann als neuer größerer Probenraum die ehemalige Schulküche in der Grundschule bezogen. Um den steigenden Platzbedarf der wachsenden Jugendblaskapelle gerecht zu werden, folgte 2003 wiederum der Umzug in den aktuellen Probenraum in der ehemaligen Bücherei am Kirchplatz.

Um eine bessere Förderung der jüngsten Musiker zu ermöglichen und sie bestmöglichst auf das Hauptorchester vorzubereiten, wurde 1999 das Vororchester – zunächst als Spielkreis benannt – ins Leben gerufen.

 

Auch im Vorstand gab es im Laufe der Zeit Veränderungen. So trat Alfons Gail 2001 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als 1. Vorstand an. Alfons Gail prägte die Jugendblaskapelle wie kein Anderer. Seine Verdienste wurden zum 10-Jährigen Jubiläum mit der Auszeichnung zum Ehrenmitglied gewürdigt.

Ihm folgte sein langjähriger Stellvertreter Michael Huber, der mit der Tuba bereits bei der Musik den Rhythmus angab. Unter seiner Führung wuchs der Verein weiter (u.a. durch Gründung der Volkstanzgruppe), wurde das Blaskapellen-Profil im Gemeindeleben gefestigt und kam es unter finanziellen Anstrengungen zur Anschaffung der lang ersehnten Tracht, die die trostlosen und am Ende abgewetzten, blauen Pullover ablösten.

 

Nachdem Michael Huber 2007 nicht mehr antrat, sprang die damalige Schriftführerin Pamela Maier in einer aufregenden Jahreshauptversammlung für ihn ein. Aber auch die komplette Vorstandschaft veränderte sich. Wo am Anfang noch die Eltern der Musiker im Hintergrund aktiv waren, übernahmen nun immer mehr junge, aktive Musiker Verantwortung im Verein. Pamela Maier hatte eine kurze, jedoch ereignisreiche Amtsperiode. Denn 2008 veranstaltete der Verein in Mammendorf nicht nur anlässlich des 15-jährigen Bestehens ein Bezirksmusikfest mit Wertungsspiel und Sternmarsch, auch der Wechsel im Dirigat der Blaskapelle stand an. Bettina Brunner, die wegen ihrer Verdienste um die Blaskapelle 2007 mit der silbernen Ehrennadel der Gemeinde Mammendorf ausgezeichnet wurde, fokussierte ihr Engagement auf das Vororchester. Für das Hauptorchester konnte Matthias Bahr, der Bezirksdirigent des Bezirks Amper, gewonnen werden. Durch Matthias Bahr und seinen Schwerpunkten der Intonation und Klangfarbe macht die Blaskapelle eine beständige Entwicklung nach vorn. So qualifizierte sich die Blaskapelle unter seiner Leitung 2012 direkt erstmals zum Mittelstufenwettbewerb des Musikbundes Ober- und Niederbayern. Dort vertrat das Orchester den Bezirksverband Amper, der aus den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck besteht. Zwar qualifizierten sich die Musiker – wie erwartet – als kleinstes und vom Altersdurchschnitt jüngstes Ensemble nicht für den Landeswettbewerb, konnten aber mit dem siebten Platz einen Achtungserfolg erzielen.

 

Nachdem Pamela Maier 2009 aus familiären Gründen in die Oberpfalz umzog, übernahm ihr Vater, Ferdinand Maier, ihre Aufgabe als 1. Vorstand. Bei seiner Wahl beschloss die Jahreshauptversammlung auch die Umbenennung in „Blaskapelle“ Mammendorf. "Ferdi" Maier initiierte und pflegte die erste Homepage und war als Nichtmusiker stets beim Organisieren von Veranstaltungen und als Fotograf zur Stelle.

Seit 2011 steht mit Benedikt Nies schließlich ein Eigengewächs der Blaskapelle an der Spitze des Vereins. 1995 begann er den Tenorhornunterricht, dreizehn Jahre später wechselte er zur Tuba. 2007 löste er zunächst Pamela Maier als Schriftführer in der Vorstandschaft ab. Vier Jahre später trat die Nachfolge von Ferdinand Maier als 1. Vorstand an. Unter seiner Regie kam es bisher vor allem zu einigen Investitionen, die das äußere Erscheinungsbild des Vereins verändern. Genannt seien neben der Neugestaltung des Probenraum vor allem die Anschaffung von Notenpultvorhängen sowie die Vollendung der Tracht durch einen Hut. Auch trennte sich die Blaskapelle Anfang 2015 von der langjährigen Dirigentin Bettina Brunner und löste in diesem Zuge das Vororchester auf. Die Förderung des Nachwuchses soll für die Zukunft neu aufgestellt und an aktuelle Herausforderungen wie die Ganztagesschule angepasst werden.

 

 

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